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konflikt Beiträge

Martin Lichtmesz – Ethnopluralismus: Kritik und Verteidigung

Der Begriff des Ethnopluralismus ist seit dem Erstarken der Neuen Rechten vermehrt unter Beschuss gekommen – diverse „Extremismusforscher“ witten hinter dem Konzept einen „versteckten Rassismus“ oder gar „Rassismus ohne Rassen“. 2020 hat Martin Lichtmesz sich des Begriffes angenommen, um die Verwirrung, die um ihn herrscht, zu entknoten. Wir möchten wissen, ob ihm das gelungen ist.

Benedikt

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Alexander Marcovics – Der Aufstieg der Neuen Rechten

Bildquelle: https://antaios.de/buecher-anderer-verlage/aus-dem-aktuellen-prospekt/99599/der-aufstieg-der-neuen-rechten

Die ‘Neue Rechte’ ist ein unhandlicher Begriff. Allzu viele Akteure schmeißen sich dieses Schlagwort wie einen Mantel über die Schulter, um sich damit zu schmücken. Der Wiener Historiker Alexander Markovics hat sich der Aufgabe gestellt, auf knapp 150 Seiten Licht in diesen wildwüchsigen Dschungel zu bringen und eine mögliche Deutung für den Begriff ‘Neue Rechte’ zu geben. Das gelingt ihm größtenteils, denn sein Buch Der Aufstieg der Neuen Rechten, erschienen im Jahre 2020 im Arcadi Verlag, ist eine durchaus gelungene Einführung – mit ein paar Schönheitsfehlern.

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Socialism Sucks?

Will man für bleiche Gesichter und klappernde Knochen sorgen, dann reicht es, in einigen Kreisen des nicht-linken Lagers einfach nur den Begriff “Sozialismus” zu sagen. Wagt man dort auch nur diesen Begriff auszusprechen, beginnt das große Flüchten oder wutentbrannte Zetern und man wird mit Phrasen überhäuft, die einem die ungeheuerlichsten Verbrechen des Sozialismus aufzeigen sollen. Laut ihnen sollte doch alles klar sein: Der Sozialismus ist böse, wir – die Liberalen – sind demnach die Guten. Auch 30 Jahre nach dem Untergang des Realsozialismus wird immer noch die Sozialismuskeule von Liberalen geschwungen: Socialism Sucks! Ein Zeugnis von Denkfaulheit und Angst.

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Eine Tragödie mit Nachspiel

Anfang Februar veröffentlichte das amerikanische TIME-Magazin einen Artikel über The Secret History of the Shadow Campaign That Saved the 2020 Election (dt. “Die geheime Geschichte der Schattenkampagne, welche die Präsidentschaftswahl 2020 rettete”). Der Artikel machte reichlich Welle; bestätigt er doch ganz frank und frei, was nicht nur Trump-Anhänger längst ahnten: Dass der Wahl Joe Bidens eine monatelange Verschwörung von wirtschaftlichen Eliten, linken NGOs und Minderheiten-Aktivisten vorherging. Doch gerade weil man dies eigentlich schon wissen oder zumindest ahnen konnte, ist die initiale Aufregung schnell verpufft. Zeit für ein Resümee.

Gastbeitrag von Hans Janus

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Recherche D und der Solidarische Patriotismus

Die aktuelle Ausgabe der Recherche D widmet Benedikt Kaisers Buch Solidarischer Patriotismus zwei Artikel: Eine Rezension des Buches durch Johannes K. Poensgen und den (anonymen) Versuch einer Kritik. Leider verlässt Letzterer den Bereich der fundierten Kritik und versucht stattdessen konsequent, den Leser auf libertäres Glatteis zu führen.

Gastbeitrag von Eckart

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Digitaler Klassenkampf

In den letzten Tagen gelang es einer im Internet organisierten Graswurzelbewegung, eine Investmentfirma der Wall Street in die Knie zu zwingen: Melvin Capital, welche vor den Geschehnissen ein Kapital von 12,5 Milliarden US-Dollar verwaltete. Die Reaktionen waren gespalten; die Grenze verlief zwischen Millionen von Kleinanlegern und Internetnutzern, die die Ereignisse als „Schlag gegen die Elite“ feiern und dem Establishment, das sich sichtlich erzürnt darüber zeigte, dass eine dezentrale Masse einen solchen Grad and Organisierung und Einfluss gewinnen kann. Ein digitaler Klassenkampf zwischen Kleinanlegern, Investmentfirmen wie Melvin Capital, und deren Big Tech – Verbündeten.

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