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Kategorie: Politik

Socialism Sucks?

Will man für bleiche Gesichter und klappernde Knochen sorgen, dann reicht es, in einigen Kreisen des nicht-linken Lagers einfach nur den Begriff “Sozialismus” zu sagen. Wagt man dort auch nur diesen Begriff auszusprechen, beginnt das große Flüchten oder wutentbrannte Zetern und man wird mit Phrasen überhäuft, die einem die ungeheuerlichsten Verbrechen des Sozialismus aufzeigen sollen. Laut ihnen sollte doch alles klar sein: Der Sozialismus ist böse, wir – die Liberalen – sind demnach die Guten. Auch 30 Jahre nach dem Untergang des Realsozialismus wird immer noch die Sozialismuskeule von Liberalen geschwungen: Socialism Sucks! Ein Zeugnis von Denkfaulheit und Angst.

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Eine Tragödie mit Nachspiel

Anfang Februar veröffentlichte das amerikanische TIME-Magazin einen Artikel über The Secret History of the Shadow Campaign That Saved the 2020 Election (dt. “Die geheime Geschichte der Schattenkampagne, welche die Präsidentschaftswahl 2020 rettete”). Der Artikel machte reichlich Welle; bestätigt er doch ganz frank und frei, was nicht nur Trump-Anhänger längst ahnten: Dass der Wahl Joe Bidens eine monatelange Verschwörung von wirtschaftlichen Eliten, linken NGOs und Minderheiten-Aktivisten vorherging. Doch gerade weil man dies eigentlich schon wissen oder zumindest ahnen konnte, ist die initiale Aufregung schnell verpufft. Zeit für ein Resümee.

Gastbeitrag von Hans Janus

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Digitaler Klassenkampf

In den letzten Tagen gelang es einer im Internet organisierten Graswurzelbewegung, eine Investmentfirma der Wall Street in die Knie zu zwingen: Melvin Capital, welche vor den Geschehnissen ein Kapital von 12,5 Milliarden US-Dollar verwaltete. Die Reaktionen waren gespalten; die Grenze verlief zwischen Millionen von Kleinanlegern und Internetnutzern, die die Ereignisse als „Schlag gegen die Elite“ feiern und dem Establishment, das sich sichtlich erzürnt darüber zeigte, dass eine dezentrale Masse einen solchen Grad and Organisierung und Einfluss gewinnen kann. Ein digitaler Klassenkampf zwischen Kleinanlegern, Investmentfirmen wie Melvin Capital, und deren Big Tech – Verbündeten.

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Machtkampf beim Regierungsschutz

Am 22. Januar veröffentlichte die Junge Freiheit auf ihrer Webseite einen vorläufigen Zwischenbericht des Berliner Landesamtes für Verfassungsschutz, welcher einer Entlastung der Berliner AfD bzgl. ihres Status als sogenannter “rechtsextremer Verdachtsfall” gleichkommt. Die Umstände der Öffentlichmachung lassen tiefer schließen als der teilweise lappalienhafte Inhalt des Dokumentes.

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Taktische Niederlage, Strategischer Sieg

Auch auf YouTube zum Anhören.

Mit seinem Distanzierungszwang und seiner Übernahme feindlicher Begriffe hat das Meuthen-Lager in der AfD viel Negatives bewirkt – und konnte das postulierte Ziel dennoch nicht erreichen, denn die bundesweite VS-Beobachtung der Partei steht kurz bevor. Eine klare Niederlage für das angeblich “seriöse” bürgerliche Lager, und eine bittere, aber letztlich vielversprechende neue Ausgangssituation für die Partei.

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Automatisierung und Jobpolarisierung

Die seit Jahrzehnten stattfindende Revolution des Weltkapitals gegen die Nationen läuft gleichzeitig auf vielen Ebenen ab: Neben Globalisierung, Massenmigration und Postdemokratie umfasst sie unter anderem einen massiven Schub technischer Produktionsrationalisierung (Automatisierung) und einen dazugehörigen Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt (Jobpolarisierung). Ein Einblick in die Zusammenhänge aus volkswirtschaftlicher Sicht.

Gastbeitrag von R. S.

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Arbeiten unter den herrschenden Bedingungen – Der vorpolitische Raum und die AfD

Die Frage, wie vorpolitischer Raum und AfD miteinander agieren – beziehungsweise, warum sie nicht miteinander agieren – muss im Mittelpunkt der Strategiedebatten des Superwahljahres stehen. Mit der AfD existiert eine Partei, die potenziell Massen an die Wahlurnen bewegen kann, die eine Fundamentalopposition zum Establishment wollen. Gleichzeitig ist der vorpolitische Raum trotz jahrelangem feindlichen Beschuss ungebrochen aktiv. Und dennoch scheint es nicht so recht klappen zu wollen mit der Mosaikrechten aus Partei und Bewegung. Was dagegen zu tun ist:

Gastbeitrag von Maximilian Kenzel. Maximilian ist Autor bei Feldzug, dem Strategieblog für Kommunikation und Kampagnengestaltung

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