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konflikt Podcast #5 – Carlo Clemens zu JA, AfD-Richtungsstreit und metapolitischem Vorfeld

Diesmal haben wir Carlo Clemens (JA-Vorsitzender NRW) zu Gast. Wir unterhalten uns unter anderem über seine Politisierung, den Richtungsstreit in der AfD und die Bedeutung des metapolitischen Vorfeldes

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Ein Kommentar

  1. Niederrheiner Niederrheiner

    Vielen Dank für den Podcast. Es ist für mich immer wieder erschreckend, wie AfDler allen Ernstes der Meinung sein können, dass das Kriechen vor dem Verfassungsschutz eine Beobachtung verhindern könnte. Dies zeigt, dass weder die Organisationsstruktur noch die Handlungsweise dieser „Behörde“ begriffen wurde. Der Verfassungsschutz ist eine rein politische Behörde, die einzig und alleine dazu erschaffen wurde, die Macht der herrschenden Klasse zu sichern, koste es, was es wolle. Genau zu diesem Zweck gab es übrigens auch die Stasi. Das Problem von allen Konservativen ist die in ihrer DNA – quasi angeborene – Staatsgläubigkeit. Bei einem Konservativen löst alleine der Gedanke, dass eine staatliche Instanz, die auch noch dem Schutz eines hohen Gutes dienen soll, nicht neutral sei, eine kognitive Dissonanz aus.
    Die von Clemens favorisierte Strategie des Kriechens vor dem Verfassungsschutz haben schon die Republikaner bis zur Selbstaufgabe unter ihrem unsäglichen Vorsitzenden Schlierer exerziert. Das Ergebnis kennen wir alle. Die Partei die Linke hat die genau gegenteilige Strategie sehr erfolgreich gefahren und lebt seit Jahrzehnten, trotz partieller Beobachtung, erstaunlich gut damit. Die Linke hat den VS unaufhörlich frontal angegriffen, ja sogar seine Daseinsberechtigung durch aggressive Kommunikation untergraben. Das Ergebnis kennen wir auch. Die Linke stellt mittlerweile mehrere Verfassungsrichter auf Landesebene! Mir ist also überhaupt nicht klar, warum man bei großen Teilen der AfD auf eine zum Scheitern verurteilte Kriech-Strategie setzt, während man das Erfolgsmodell nicht einmal thematisiert. Ich habe die Befürchtung, dass die Kriecher-Strategie im Wesentlichen der Wunsch nach Anerkennung ist – man will in der Parlamentslobby von Abgeordneten anderer Parteien gegrüßt werden und man will, um Höcke sinngemäß zu zitieren, „ungestört kostenlos am Buffet fressen können“ – es fehlt also, was selbst Clemens sehr richtig bemängelt, das theoretische Fundament, die metapolitische Bildung. Und da Herr Höcke das kostenlose Buffet bekanntlich versaut, könnte ich mir vorstellen, hat ihn deshalb der gute Herr Clemens als Grinch kategorisiert.

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