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Schlagwort: Neoliberalismus

Socialism Sucks?

Will man für bleiche Gesichter und klappernde Knochen sorgen, dann reicht es, in einigen Kreisen des nicht-linken Lagers einfach nur den Begriff “Sozialismus” zu sagen. Wagt man dort auch nur diesen Begriff auszusprechen, beginnt das große Flüchten oder wutentbrannte Zetern und man wird mit Phrasen überhäuft, die einem die ungeheuerlichsten Verbrechen des Sozialismus aufzeigen sollen. Laut ihnen sollte doch alles klar sein: Der Sozialismus ist böse, wir – die Liberalen – sind demnach die Guten. Auch 30 Jahre nach dem Untergang des Realsozialismus wird immer noch die Sozialismuskeule von Liberalen geschwungen: Socialism Sucks! Ein Zeugnis von Denkfaulheit und Angst.

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Digitaler Klassenkampf

In den letzten Tagen gelang es einer im Internet organisierten Graswurzelbewegung, eine Investmentfirma der Wall Street in die Knie zu zwingen: Melvin Capital, welche vor den Geschehnissen ein Kapital von 12,5 Milliarden US-Dollar verwaltete. Die Reaktionen waren gespalten; die Grenze verlief zwischen Millionen von Kleinanlegern und Internetnutzern, die die Ereignisse als „Schlag gegen die Elite“ feiern und dem Establishment, das sich sichtlich erzürnt darüber zeigte, dass eine dezentrale Masse einen solchen Grad and Organisierung und Einfluss gewinnen kann. Ein digitaler Klassenkampf zwischen Kleinanlegern, Investmentfirmen wie Melvin Capital, und deren Big Tech – Verbündeten.

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Lothar Fritze – Kulturkampf

In seinem jüngst bei Jungeuropa erschienenen Buch Kulturkampf stellt der Philosoph Prof. Dr. Lothar Fritze die Frage: Moralischer Universalismus statt Selbstbehauptung? Auf 244 Seiten arbeitet der gebürtige Chemnitzer die vier moralischen Linien aus, entlang derer die Weltanschauungskämpfe unserer Zeit verlaufen: Individualismus, Universalismus, Kollektivismus und Partikularismus. In den abschließenden Kapiteln folgen konkrete politische Implikationen für das konservative Lager.

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Automatisierung und Jobpolarisierung

Die seit Jahrzehnten stattfindende Revolution des Weltkapitals gegen die Nationen läuft gleichzeitig auf vielen Ebenen ab: Neben Globalisierung, Massenmigration und Postdemokratie umfasst sie unter anderem einen massiven Schub technischer Produktionsrationalisierung (Automatisierung) und einen dazugehörigen Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt (Jobpolarisierung). Ein Einblick in die Zusammenhänge aus volkswirtschaftlicher Sicht.

Gastbeitrag von R. S.

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Fünf marktliberale Dogmen

Der ideologische Einheitsbrei erstreckt sich nicht nur auf die Felder der Identitäts- und Einwanderungspolitik, sondern auch auf wirtschaftliche Fragen. Ideologische Glaubenssätze – dass es einen “freien Markt” gäbe, dass Inflation stets ein Problem darstelle und dass Kapitalgewinne am Ende des Tages den Arbeitern zugute kämen – werden als vermeintlich universelle Wahrheiten dargestellt. Wir haben fünf marktliberale Narrative herausgesucht und mit der Realität abgeglichen.

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Post-Covid-Kapitalismus

Die Corona-Pandemie bringt seit Monaten die Schattenseiten der Globalisierung zum deutlichen Vorschein und offenbart zugleich die Fähigkeit des liberalen Staates, beinahe über Nacht seine freiheitliche Maske ab- und die totalitäre aufzusetzen. Doch während das Maßnahmenregime bis dato vor allem die Mittelschicht und Kleinunternehmer beutelte, wird zunehmend deutlich, dass im Zuge der Pandemiemaßnahmen ein viel größeres Programm eingeleitet wird, nämlich ein politisch-ökonomischer Great Reset.

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US-Wahl: Ausgangslage, Szenarien und Aussicht

Am Abend vor dem schicksalsträchtigen Stichtag der US-Wahlen betrachten wir die Lage. Dabei analysieren wir zunächst die Ausgangssituationen von Trump und seinen Opponenten Biden/Harris, gehen mögliche Szenarien durch und diskutieren abschließend die Aussichten für Konservative in den USA und in Europa.

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‘Great Awokening’ der deutschen Medien

Es ist in konservativen Kreisen zu einem Gemeinplatz geworden, den Linksruck der Medien anzuklagen. Doch erfordert ein solches Argument zwei weitere methodische Schritte, um zu funktionieren: Erstens eine theoretische Einordnung und zweitens eine systematische Datenerhebung. konflikt vereinigt beide Ansätze in einem Artikel.

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