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Schlagwort: Partei

Taktische Niederlage, Strategischer Sieg

Auch auf YouTube zum Anhören.

Mit seinem Distanzierungszwang und seiner Übernahme feindlicher Begriffe hat das Meuthen-Lager in der AfD viel Negatives bewirkt – und konnte das postulierte Ziel dennoch nicht erreichen, denn die bundesweite VS-Beobachtung der Partei steht kurz bevor. Eine klare Niederlage für das angeblich “seriöse” bürgerliche Lager, und eine bittere, aber letztlich vielversprechende neue Ausgangssituation für die Partei.

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Arbeiten unter den herrschenden Bedingungen – Der vorpolitische Raum und die AfD

Die Frage, wie vorpolitischer Raum und AfD miteinander agieren – beziehungsweise, warum sie nicht miteinander agieren – muss im Mittelpunkt der Strategiedebatten des Superwahljahres stehen. Mit der AfD existiert eine Partei, die potenziell Massen an die Wahlurnen bewegen kann, die eine Fundamentalopposition zum Establishment wollen. Gleichzeitig ist der vorpolitische Raum trotz jahrelangem feindlichen Beschuss ungebrochen aktiv. Und dennoch scheint es nicht so recht klappen zu wollen mit der Mosaikrechten aus Partei und Bewegung. Was dagegen zu tun ist:

Gastbeitrag von Maximilian Kenzel. Maximilian ist Autor bei Feldzug, dem Strategieblog für Kommunikation und Kampagnengestaltung

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Kritik des Ordnungsstaates: Einführung

Es herrscht Uneinigkeit im konservativen Lager, denn ein altes Gespenst geistert seit Herbst 2020 vermehrt durch die Köpfe rechter Denker – die sogenannte Soziale Frage. Als der Publizist Benedikt Kaiser seine programmatische Schrift Solidarischer Patriotismus veröffentlichte und eine Basis für eine sozialpatriotische Linie entwarf, stieg zum alten Ordnungsstaats-Denken der Konservativen (mal wieder) ein neuer Mitspieler in den Ring. Eine Auseinandersetzung.

Dies ist der erste Teil unserer Kritik am Konzept Ordnungsstaat. In darauffolgenden Artikeln werden wir vertiefend auf die dahinter stehende Theorie, sowie auf die politischen und ökonomischen Schwächen des Konzeptes eingehen.

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Cringe Check: Artur Abramovych und die Konservativenbeschimpfung

Am 28. November veröffentlichte Artur Abramovych, seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Juden in der AfD“, einen Artikel mit dem Titel „Konservativenbeschimpfung als pubertäre Erscheinung“. Wie dem Titel bereits entnommen werden kann, handelt es sich um eine Abrechnung mit der Kritik junger, rechter Kreise an dem „Lauwarmen“, dem „bloß Konservativen“ – oder besser: Es hätte sich um eine solche Abrechnung handeln sollen, denn Abramovych versagt mit diesem Artikel auf allen Ebenen.

Gastbeitrag

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Der rechte Intellektuelle

Eine Audio-Version dieses Artikels zum Anhören findet Ihr hier.

Der Begriff des Intellektuellen ist trotz seiner häufigen Nutzung letztendlich nur schwer zu bestimmen. Ist jemand, der hauptberuflich Bücher schreibt oder schlaue Sätze in Talkshows ausspricht, gleichzeitig ein Intellektueller? Dürfen sich Journalisten oder Akademiker den Mantel des Intellektuellen überwerfen? Kurz gesagt: Wer ein Intellektueller sein kann und was dieser macht, ist nicht einfach zu definieren. Vor allem hinsichtlich unseres eigenen Lagers scheint diese Frage noch offen zu sein. Nicht ohne Grund warnen Medien wie TAZ oder DER SPIEGEL in den letzten Jahren vor den “Intellektuellen von Rechts”.

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Politischer Pragmatismus

Bevor die Neue Rechte auftrat, zeichneten sich weite Teile der Rechten durch unoptisches Auftreten, kontraproduktiven Extremismus und teils absurde Verschwörungstheorien aus. Mit dem Entstehen eines rechtsintellektuellen Resonanzraumes und der Gründung einer rechten Volkspartei können zurechnungsfähige Kräfte endlich ein Potenzial entfalten, sich langfristig an die Spitze der patriotischen Bewegung zu setzen. Doch wie Kinderkrankheiten haften einige vermeintlich überwundene Probleme uns an oder erscheinen unverhofft in neuer Gestalt. Ein Strategieanstoß zu ihrer Überwindung.

Gastbeitrag

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Das Tagesgeschehen in Chemnitz (Update 22.11.20)

Chemnitz ist nicht nur für angebliche Nazi-Aufmärsche bekannt, sondern seit November dieses Jahres für einen möglichen Skandal in der AfD. Was ist passiert? Der wortgewaltige Journalist und Autor Michael Klonovsky, bekannt für seine Aphorismen und Blogs, wurde für den Bundestagswahlkreis Chemnitz in Westsachsen als Direktkandidat für die nächste Bundestagswahl nominiert – also Dinge, die eine Partei vor einer wichtigen Wahl eben so tut.

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Entpolitisierende Mystik

Wikimedia Commons: (U.S. Marine Corps photo by Lance Cpl. Jody Lee Smith/Released) | Edited by konflikt: Added German Language Text & Blur

Mit “Repressiver Liberalismus” hat ein Artikel des Blogs quintacolumna Aufmerksamkeit im dissident-konservativen Resonanzraum erregt. Warum die theoretischen und strategischen Argumentationslinien des Artikels nicht nur falsch, sondern potentiell schädlich sind, legen wir in dieser Intervention dar.

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